Abwasserbeseitigung

Die Stadt Oranienburg hat zwecks Durchführung der Abwasserbeseitigungspflicht den Entwässerungsbetrieb Oranienburg – EBO – Eigenbetrieb der Stadt Oranienburg gegründet.

Arbeitsgrundlage für den EBO ist die Betriebssatzung für den Entwässerungsbetrieb Oranienburg – EBO – Eigenbetrieb der Stadt Oranienburg vom 03.11.2009 in der Fassung der 1. Satzung zur Änderung der Betriebssatzung für den Entwässerungsbetrieb Oranienburg – EBO – Eigenbetrieb der Stadt Oranienburg vom 30.09.2014.

Mit Stichtag 01. Januar 2015 hat der EBO die hundertprozentige Betriebsführung an die Stadtwerke Oranienburg GmbH (SWO) vergeben. Die praktische Durchführung der Aufgaben obliegt der SWO.

Die handelnde Behörde ist der Bürgermeister der Stadt Oranienburg mittels seines Eigenbetriebes – EBO.

Abwasserbeseitigung – Kläranlagen

Kläranlagen sind Abwasserbehandlungsanlagen mit einem Abwasserzufluss von mehr als 8 m³ pro Tag (dies entspricht in etwa einer Anschlusskapazität von über 50 Einwohnerwerten).

Die Stadt Oranienburg unterhält in ihrem Satzungsgebiet keine eigene Kläranlage.
Das Schmutzwasser wird zum Klärwerk der Klärwerks Wansdorf GmbH übergeleitet und dort behandelt / gereinigt.

Die Niederschlagswasserbeseitigung erfolgt in einen eigenen Leitungssystem (Trennsystem = Niederschlagswasser und Schmutzwasser werden nicht vermischt) und wird in die vorhandenen Vorfluter (z. B. Havel) abgeleitet.

Abwasserbeseitigung – gewerbliches Abwasser

Unter gewerblichem Abwasser wird das Abwasser zusammengefasst, das durch industriellen und gewerblichen Gebrauch verändert und verunreinigt ist.

Generell weist das gewerbliche Abwasser ein höheres Gefährdungspotenzial auf, als das häusliche Abwasser. Deshalb müssen Grundstücksentwässerungsanlagen, die diese Abwasserart ableiten, kurzfristiger und häufiger von einem Fachkundigen beziehungsweise einer fachkundigen Firma auf Dichtheit untersucht werden.

Abwasserbeseitigung – Kleinkläranlagen

Kleinkläranlagen sind Abwasserbehandlungsanlagen mit einem Abwasserzufluss von bis zu 8 m³ pro Tag (dies entspricht in etwa einer Anschlusskapazität von bis zu 50 Einwohnerwerten).