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Trinkwasser der Stadtwerke Oranienburg GmbH

Ansprechpartner

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Manuela Thiessenhusen
Tel.: (03301) 608 - 547
service@sw-or.de

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Heike Wiesel
Tel.: (03301) 608 - 548
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Das Wasserwerk Sachsenhausen der Stadtwerke Oranienburg GmbH versorgt täglich rund 18.000 Menschen in Oranienburg einschließlich der Ortsteile Lehnitz, Friedrichsthal und Malz sowie den Kommunalen Ver- und Entsorgungsbetrieb Löwenberger Land in dessen Ortsteilen Nassenheide und Freienhagen mit durchschnittlich rund 4.000 m3/Tag. Dies sind 4 Millionen Liter am Tag oder anders ausgedrückt 20.000 Badwannen (zu je 200 Litern). Dabei ist Trinkwasser mehr als nur ein Gut, das direkt ins Haus geliefert wird, es ist ein Lebensmittel und wird entsprechend der  Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001 – „Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch“) ständig kontrolliert. Überzeugen Sie sich von der Qualität des Oranienburger Trinkwassers:aktuelle Trinkwasseranalyse.

Infos zur Wasserhärte

Das Oranienburger Trinkwasser hat eine Wasserhärte von ca. 16 °dH (Grad deutsche Härte), dies entspricht dem Härtebereich „hart“ des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG).

Was versteht man unter Wasserhärte?

Wasserhärte ist ein Begriffssystem der angewandten Chemie und bezeichnet die Konzentration der im Wasser gelösten Ionen der Erdalkalimetalle. Zu den „Härtebildnern“ zählen im Wesentlichen Calcium- und Magnesiumionen. Hartes Wasser kommt aus Regionen, in denen Sand- und Kalkgesteine vorherrschen.

Welche Wechselwirkungen entstehen beim Waschen?

In das Wasser eingebrachte Seifen bilden mit den Ionen der Erdalkalimetalle unlösliche Kalkseifen, die über keine Reinigungswirkung mehr verfügen. Die Waschleistung von modernen Tensiden in Waschmitteln wird kaum noch von der Wasserhärte beeinträchtigt. Trotzdem enthalten die Waschmittel zu etwa 30 % Substanzen, die hartes Wasser enthärten.

Auf Verpackungen von Wasch- und Reinigungsmitteln, die Phosphate oder andere härtebindende Stoffe enthalten, sind abgestufte Dosierungsempfehlungen in Millilitern für die Härtebereiche angegeben. Laut WRMG sind folgende Härtebereiche definiert:

Härtebereich Millimol Calciumkarbonat je Liter entspricht °dH
weich  kleiner 1,5 kleiner 8,4
mittel 1,5 bis 2,5 8,4 bis 14
hart größer 2,5 größer 14

Wasserwerk Sachsenhausen

Die Rohwasserentnahme erfolgt aus 10 Tiefbrunnen im Fassungsgebiet Sachsenhausen. Diese fördern Grundwasser, das im Wasserwerk Sachsenhausen mit modernster Technik weiter zu Trinkwasser aufbereitet wird. Dabei werden die im Grundwasser unserer Region natürlich enthaltenen Eisen- und Manganverbindungen entfernt, die ansonsten das Wasser bei Kontakt mit Sauerstoff aus der Luft durch Oxidationsprozesse braun verfärben würden. Für Bedarfsfälle steht eine Desinfektionsanlage zur Verfügung - eine Chlorung zur Desinfektion des Trinkwassers ist allerdings seit Jahren nicht notwendig. Das aufbereitete Wasser wird in zwei Erdbehältern mit einem Fassungsvermögen von jeweils 5.100 m3 zwischengespeichert. So können Lastspitzen sowie ein anzunehmender Feuerlöschbedarf abgedeckt werden.

Die Geschichte der Trinkwasserversorgung in Oranienburg

Die zentrale Trinkwasserversorgung der Stadt Oranienburg hat mittlerweile eine über 100-jährige und zum Teil wechselvolle Geschichte. Mit dem Wasserwerk an der Heidelberger Straße wurde ein imposantes Zeugnis für den Stand von Architektur und Wassertechnik geschaffen, das gleichzeitig das Selbstbewusstsein der Oranienburger ausdrückte. Nach den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges erfolgte die Versorgung aus mehreren Wasserwerken. Schrittweise wurde das Rohrnetz erweitert. Das Wasserwerk Sachsenhausen wurde in den fünfziger Jahren kommunalisiert und entwickelte sich in der Folge zum Wasserwerk der Stadt Oranienburg. 1998 nahm nach nur 28-monatiger Planungs- und Bauzeit das modernisierte Wasserwerk Sachsenhausen in der Carl-Gustav-Hempel-Straße seinen Betrieb auf. Heute verfügt Oranienburg über eine moderne Trinkwasserversorgung und ein gut ausgebautes Trinkwasserrohrnetz, welches weiterhin erneuert und ausgebaut wird. So wurden z. B. 2008 428 m Trinkwasserleitungen neu verlegt und 1459 m Altleitungen ausgewechselt. Zum Ende des Jahres 2008 betrug die Netzlänge ca. 152 km.



Unser Energiespartipp:

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