Allgemeines zum Netzbetrieb der Stadtwerke Oranienburg GmbH

Mit der zweiten Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) setzt die Regierung der Bundesrepublik Deutschland das Gemeinschaftsrecht der Europäischen Union für die leitungsgebundene Energieversorgung bestehend aus der EU-Stromrichtlinie (2003/54/EG), der EU-Gasrichtlinie (2003/55/EG) sowie der EU-Verordnung zum grenzüberschreitenden Stromhandel (EG Nr. 1228/2003) in nationales Recht um.

Gemäß § 1 des EnWG 2005 ist Zweck des Gesetzes:

(1) Zweck des Gesetzes ist eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas.

(2) Die Regulierung der Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetze dient den Zielen der Sicherstellung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs bei der Versorgung mit Elektrizität und Gas und der Sicherung eines langfristig angelegten leistungsfähigen und zuverlässigen Betriebs von Energieversorgungsnetzen.

(3) Zweck dieses Gesetzes ist ferner die Umsetzung und Durchführung des Europäischen Gemeinschaftsrechts auf dem Gebiet der leitungsgebundenen Energieversorgung.

Gemäß § 2 des EnWG 2005 sind die Aufgaben der Energieversorgungsunternehmen:

(1) Energieversorgungsunternehmen sind im Rahmen der Vorschriften dieses Gesetzes zu einer Versorgung im Sinne des § 1 verpflichtet.

(2) Die Verpflichtungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz bleiben vorbehaltlich des § 13 unberührt.

Das Zweite Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts ist am 13. Juli 2005 in Kraft getreten.

Zertifikate für Datenaustausch

Die aktuellen Zertifikate der Stadtwerke Oranienburg GmbH zum Datenaustausch lt. GPKE können Sie hier herunterladen.