Das sind Wir!

Verbundunternehmen Stadtwerke Oranienburg

Die Stadtwerke Oranienburg GmbH ist das Versorgungsunternehmen für die Kreisstadt der nordbrandenburgischen Region Oberhavel. Im Gründungsjahr 1991 betätigte sich die Gesellschaft zunächst nur im Bereich der Fernwärmeversorgung. Jedoch bestand ein Unternehmensziel von Anfang an darin, die Produktpalette um kommunale Ver- und Entsorgungsdienstleistungen und andere kommunalwirtschaftliche Aufgaben zu erweitern. Das ist uns bislang sehr erfolgreich gelungen.

Nachfolgend finden Sie eine ausführliche Auflistung der Ereignisse, welche die Stadtwerke, so wie sie heute sind, geprägt haben.

Geschichte

Über 300 Jahre gesicherte Versorgung in Oranienburg

Die kommunale Versorgung in Oranienburg war in den letzten beiden Jahrhunderten von den wesentlichen welthistorischen Einschnitten geprägt: der industriellen Revolution im späten 19. Jahrhundert, dem Ende des 2. Weltkrieges und dem gesellschaftlichen Umsturz in der DDR.

Nachfolgend finden Sie eine ausführliche Auflistung der Ereignisse, welche die Stadtwerke, so wie sie heute sind, geprägt haben.

Jahr
Ereignis
1702-1713Erste Anlagen für eine Wasserversorgung entstehen.
Architekt und Hofbaumeister Johann Friedrich von Eosander errichtet auf dem Schlossgelände, nahe der Havel, einen 25 Meter hohen Wasserturm. Er dient jedoch keineswegs kommunalen Zwecken, sondern lässt lediglich die "Wasserkünste" im Schloss und im Schlosspark sprudeln. 1822 wird der Turm abgerissen.
1835Im Oranienburger Stadtgebiet stehen die ersten Gaslaternen.
17 Gaslichtspender stehen vornehmlich vor den Häusern gutsituierter Bürger. Sie müssen für diesen Luxus halbjährlich 2 Thaler pro Laterne an die Stadtkasse entrichten.
1866-1868Öffentliche Straßen und Plätze Oranienburgs werden durch Gaslaternen beleuchtet.
Am 18. Februar 1866 schließt der Oranienburger Magistrat, unter anderem vertreten durch Bürgermeister Wilhelm Kahlbaum, mit der Gasanstalt zu Potsdam, vertreten durch Gasdirektor Carl Blume, einen Gaslieferungsvertrag, nach welchem sich die Gasanstalt verpflichtet, öffentliche Straßen sowie privat und gewerblich genutzte Gebäude mit Gaslicht zu versorgen.
Am 10. Juni 1868 gibt das Oranienburger Wochenblatt bekannt, dass im Bereich des Lehnitzfeldes eine Gasanstalt entstehen soll, die vom Potsdamer Gasanstaltsdirektor Blume betrieben wird. Damit soll in folgenden Straßen die Versorgung mit Gaslicht sichergestellt werden: Berliner Straße bis Berliner Tor - Bernauer Straße - Lehnitzstraße -Mühlenstraße - Cremmener Vorstadt.
1895Ein Vertrag zur Einführung des elektrischen Lichtes wird abgeschlossen.
Der Magistrat der Stadt Oranienburg unterzeichnet mit der Firma Gustav Ebell & Co. einen Stromversorgungskontrakt. Noch im Frühling des gleichen Jahres wurde mit der Errichtung des Elektrizitäts- und Wasserwerkes an der Heidelberger Straße begonnen. Die Bauarbeiten sind bereits nach einem Jahr abgeschlossen!
1896Zum ersten Mal in der Geschichte Oranienburgs brennt elektrisches Licht.
Am 1. August, pünktlich um 12.00 Uhr mittags, öffnet der neue Werksdirektor Karl Weinberg im Beisein der lokalen Prominenz das Dampfventil, um die ersten Turbinen in Betrieb zu nehmen. Anschließend wird ein Schalter umgelegt, der die vorhandenen Elektroleitungen unter Spannung setzt.
1898Die Elektrifizierung der Gebäude und Wohnhäuser im Stadtgebiet ist abgeschlossen.
Oranienburg hatte zu dieser Zeit etwa 7.000 Einwohner.
1906Die bestehende Energieerzeugungsanlage muss erweitert werden.
Im Zuge des Abschlusses eines Vertrages über Stromlieferungen in erheblichem Umfang für die Eisenbahnverwaltung Berlin, die im Norden der Stadt eine Schnellbahn-Versuchsstrecke errichtet, wird innerhalb von nur drei Monaten für 350.000 Mark die bestehende Stromversorgungsanlage ausgebaut.
1908Auch die Anlagen für die Trinkwassererzeugung erhalten Erweiterungsbauten.
Dies wird erforderlich, weil die Wasserabnahme infolge der rasanten Industrialisierung Oranienburgs bis dahin ungeahnte Dimensionen annimmt. Das private Versorgungsunternehmen Gas- und Wasserwerke Birkenwerder R. & A. Hengstenberg errichtet das Gaswerk Sachsenhausen. Die Anstalt liefert Gas in die Gemeinden Friedrichsthal, Fichtengrund und Sachsenhausen.
1910Das Märkische Elektrizitätswerk AG erwirbt das Oranienburger Elektrizitäts- und Wasserwerk.
Der Jahresverbrauch in Oranienburg beläuft sich auf 800.000 Kilowattstunden. Das elektrische Leitungsnetz erstreckt sich auf eine Länge von 231 Kilometer, das Wasserleitungsnetz auf 30 Kilometer.
1911Die Stadtgemeinde Oranienburg kauft das Gaswerk.
Am 21. August veräußern die Gas- und Wasserwerke Birkenwerder die Gasanstalt für 250.000 Mark, und die Stadt Oranienburg erhält eine Gaskonzession auf 30 Jahre.
1912-1936Die Gasversorgung im westlichen Niederbarnim wird nach und nach zentralisiert.
Das Gaswerk Sachsenhausen wird an die G.m.b.H. Gasversorgung Niederbarnim West verkauft. Das Unternehmen beliefert in der Folgezeit auch die Gemeinden im südlichen Umland der Stadt. 1925 wird die Leistung der Gasanstalt gedrosselt, weil die Gesellschaft einen Konzessions- und Liefervertrag mit den Berliner Städtischen Gaswerken abschließt. 1936 wird das Gaswerk Sachsenhausen liquidiert und aus dem Handelsregister gelöscht.
1916-1928Die Elektroversorgung geht in die öffentliche Hand über.
Die Provinzialverwaltung Brandenburg erwirbt zunächst die Aktienmehrheit am Märkischen Elektrizitätswerk AG. 1920 befindet sich das MEW AG vollständig in öffentlichem Besitz. Kreise und Städte können Beteiligungen in Form von Aktien erwerben. Das Oranienburger Elektrizitätswerk muss seine Stromabgabe immer weiter reduzieren, weil immer mehr Strom aus dem neuen Großkraftwerk Finkenherd abgenommen wird. 1928 wird die Oranienburger Stromproduktion eingestellt.
1944/1945Das öffentliche Versorgungssystem wird zerstört.
Oranienburg als einer der größten Rüstungsstandorte (Heinkel-Werke, Auer-Werke) vor und während der Zeit des 2. Weltkriegs wird immer häufiger Ziel amerikanischer Fliegerbomben. Von 3872 Gebäuden und Anlagen im Stadtgebiet werden bis zum Kriegsende 1079 leicht, 324 schwer und 609 total zerstört. Ein völliger Neuanfang steht ab Mai 1945 bevor. Unter erheblichen Anstengungen wird bis zum 18. August 1945 die Stromversorgung in Oranienburg wieder hergestellt.
1945-1989Die Energieversorgung und Wasserwirtschaft der DDR ist verstaatlicht.
Die Versorgung mit Elektroenergie und Gas übernimmt in den letzten Jahren der DDR das Energiekombinat Potsdam. Die Wasserversorgung und -entsorgung ist Aufgabe des VEB WAB, der Wasser- und Abwasseraufbereitenden Betriebe.
1969/1970Mit der Planung und Errichtung eines Heizwerkes wird begonnen.
Oranienburger Neubausiedlungen sollen aus bis zu sechs Heizkesseln über ein Rohrleitungsnetz mit Fernwärme versorgt werden. Das Heizwerk Oranienburg wird als Abteilung Heizwerk beim Rat der Stadt Oranienburg gegründet. Damit ist der erste Grundstein für die heutigen Stadtwerke in Oranienburg gelegt.
1972Am 1. August werden die ersten Wohnungen in Oranienburg mit Fernwärme beheizt.
1976Der VEB Wärmeversorgung entsteht.
Die Abteilungen Heizwerk beim Rat der Stadt Hennigsdorf und dem Rat der Stadt Oranienburg werden am 1. Januar zum VEB Wärmeversorgung zwangsvereinigt. Wirtschaftsleitendes Organ für den neuen volkseigenen Betrieb, mit der Register-Nr. 110/04/1031, war der Rat des Kreises Oranienburg.
1990Die Fernwärme GmbH Oranienburg wird gegründet.
Dem politischen Umbruch in der DDR folgt am 1. Juni auch die Umwandlung und Aufteilung des VEB Wärmeversorgung in die Fernwärme GmbH Oranienburg und Stadtwärme Hennigsdorf GmbH als Treuhandbetriebe. Die Umwandlung erfolgt auf der Grundlage der „Verordnung zur Umwandlung von volkseigenen Kombinaten, Betrieben und Einrichtungen in Kapitalgesellschaften vom 01.03.1990".
1991Die Stadtwerke Oranienburg GmbH wird gegründet.
Am 27. Juni wird das Fernwärmeunternehmen in Stadtwerke Oranienburg GmbH umbenannt. Der Gegenstand des Unternehmens erweitert sich durch die Übernahme weiterer kommunalwirtschaftlicher Aufgaben. Die Stadt Oranienburg ist zu 100 Prozent Gesellschafter der neuen Stadtwerke.
1992Die Erdgasversorgung Oranienburg GmbH wird gegründet.
Die Eigenständigkeit der Gasversorgung Oranienburgs wird durch den Abschluss eines Konsortialvertrages zwischen der Stadtwerke Oranienburg GmbH, der Gemeinde Lehnitz, den Vereinigten Elektrizitätswerken Westfalen, der Westfälischen Ferngas AG und der Gaz de France Deutschland GmbH gesichert. In diesem Vertrag wird die Gründung der Erdgasversorgung Oranienburg GmbH (EVO) vereinbart.
1993Die Stadtwerke ziehen um.
Im November ist das neue Verwaltungsgebäude in der Klagenfurter Straße bezugsfertig. Neben der Geschäftsführung finden hierauch die Betriebsleiter Wasser/Abwasser, Strom und Erdgas, die Verbrauchsabrechnung, das Hausanschluss- und Zählerwesen sowie die Personalabteilung ihren Platz.
1994Die Stadtwerke übernehmen die Oranienburger Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.
Zuvor war die Potsdamer Wasserversorgung und Abwasserbehandlung GmbH mit dieser Aufgabe betraut. Die Abwasserentsorgung wird dem eigens dafür im Jahr zuvor gegründeten Entwässerungsbetrieb Oranienburg, ein Eigenbetrieb der Stadt, übertragen. Die Betriebsführung erfolgt, wie auch die gesamte Wasserversorgung, durch die Stadtwerke Oranienburg GmbH.
1995Die EVO übernimmt die Erdgasversorgung in Oranienburg.
Der Anteil der Kommunen Oranienburg und Lehnitz an dieser Gesellschaft beträgt 51 Prozent und der Anteil der zwei Gesellschafter, der Westfälischen Ferngas AG (ab 1998 ersetzt durch die Westfälische Gasversorgung AG & Co. KG) und der Gaz de France Deutschland GmbH, 49 Prozent.
1996Die Stadtwerke Oranienburg GmbH übernimmt die Stromversorgung in Oranienburg.
Nach langen Verhandlungen mit der Märkischen Energieversorgung AG (MEVAG) wird die Stromversorgung Oranienburgs an die Stadtwerke übertragen und die Übernahme der Versorgung zum 1. Januar sichergestellt. Oranienburg ist nun eine der wenigen Städte im Versorgungsgebiet der MEVAG, die ihre Stromversorgung eigenständig betreibt.
1998Die Stadtwerke Oranienburg GmbH produziert im Pilotversuch sauberste Energien.
Am 27. Januar geht das vom Land Brandenburg unterstützte Brennstoffzellen-BHKW in Betrieb. Damit ist es möglich, Energie ohne schädliche Nebenprodukte zu erzeugen. Einzig hochreines Wasser steht am Ende des Reaktionsprozesses. Entstehender Strom und Wärme wird in die lokalen Netze eingespeist.
1998Die Stadtservice Oranienburg GmbH wird gegründet.
Am 9. April erhalten die Oranienburger Stadtwerke ein weiteres Tochterunternehmen. Die neue Stadtservice Oranienburg GmbH wird für die Oranienburger und ihre Gäste qualitativ neue, vorwiegend sportlich-kulturelle Dienstleistungen anbieten. Ein erster Schritt besteht in der Planung und dem Betrieb des neuen Freizeitbades mit seinen Sportanlagen.
1998Oranienburg wird von einem hochmodernen Wasserwerk mit Trinkwasser versorgt.
Nach nur 28-monatiger Bau- und Planungszeit geht am 15. Mai das neue Wasserwerk Sachsenhausen in der Schmachtenhagener Straße in Betrieb. In der Anlage wird für das Versorgungsgebiet Oranienburg Grundwasser aus dem nördlich gelegenen Gewinnungsgebiet aufbereitet. Die Stadtwerke Oranienburg GmbH gewährleistet somit jedem Haushalt sowie den Industrie- und Gewerbebetrieben in ihrem Versorgungsgebiet jederzeit eine mengen- und qualitätsgerechte Wasserversorgung.
1998Die enuTEC GmbH wird gegründet.
Die Stadtwerke-Tochtergesellschaft Stadtservice Oranienburg GmbH gründet gemeinsam mit der Artec GmbH Leegebruch sowie dem Diplom-Ingenieur Ralf Sepke ein Unternehmen, das Dienstleistungen in den Bereichen Energiemanagement, Energiewirtschaft und Umweltmanagement anbietet.
1998Die Oranienburger Stadtwerke präsentieren sich im Internet.
Das Versorgungsunternehmen stellt sich den Anforderungen an die Informationsgesellschaft. Neben allgemeinen Informationen über die Stadtwerke bietet die Präsenz dem Besucher aus dem Cyberspace seit Dezember unter "www.sw-or.de" auch diverse Dienstleistungen der Stadtwerke-Betriebe an. Das Angebot wird regelmäßig erweitert.
1999Die innerstädtische Kläranlage wird stillgelegt.
Im August wird die Kläranlage in der Lehnitzstraße stillgelegt. Das Oranienburger Abwasser wird nun zum neuen Klärwerk Wansdorf, einem Gemeinschaftsvorhaben verschiedener Kommunen und der Berliner Wasserbetriebe, übergeleitet.
2000Die local energy gmbh wird gegründet.
Am 1. Januar gründen die Stadtwerke Oranienburg gemeinsam mit 17 weiteren Stadtwerken der Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und der e.dis AG die local energy gmbh. Das Unternehmen vermarktet alternative Stromangebote.
2001Die Stadtwerke erhalten ein neues Kundencenter.
Pünktlich zum 10. Jubiläum der Stadtwerke wird im Juni das neue Kundencenter in der Klagenfurter Straße eingeweiht. Der Kundenempfang und mehrere Kundenberaterplätze haben unter anderem in dem modernen Bau Platz gefunden.
2002Die T.U.R.M. ErlebnisCity Oranienburg öffnet ihre Tore.
Das Freizeitzentrum an der André-Pican-Straße - größtes Projekt der Stadtwerke-Tochter Stadtservice Oranienburg GmbH - wird Mitte Februar feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Der Traum von einem Schwimmbad für die Oranienburger und ihre Gäste wird endlich wahr.
2005Die Stadtwerke bieten Erdgas als Kraftstoff an.
Die Stadtwerketochter Erdgasversorgung Oranienburg GmbH eröffnet am 4. Februar an der Total-Tankstelle in der Saarlandstrasse die erste Erdgastankstelle im Landkreis Oberhavel.
2006Verkauf von Stadtwerkeanteilen
Der Alleingesellschafter der Stadtwerke Oranienburg GmbH, die Stadt Oranienburg, verkauft 49,9 % der Anteile an den H/H Stadtwerkefonds KGaA, der auf einem Konzept der HSH Nordbank und der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) basiert.
2007Kapitalerhöhung
Durch eine Kapitalerhöhung des H/H Stadtwerkefonds KGaA steigt deren Beteiligung an den Stadtwerken Oranienburg GmbH auf 64,9 %. Die Stadtwerketochter Stadtservice Oranienburg GmbH wird mit den Einnahmen aus dem Anteilsverkauf der Stadtwerke Oranienburg GmbH entschuldet und an die Stadt Oranienburg verkauft.
2010Übernahme der Mehrheitsanteile der Stadtwerke durch die Gelsenwasser AG
Im November erwirbt der nordrhein-westfälische Dienstleister für Wasser, Abwasser und Energie einen Anteil von 64,9 % an der SWO.
201120-jähriges Jubiläum der SWO
Die Stadtwerke feiern am 19. und 20. August das 2. Stadtwerke-Sommerfest auf dem Schlossparkgelände in Oranienburg.
2011Verabschiedung des kaufmännischen Geschäftsführers
Wolfgang Schneider, langjähriger kaufmännischer Geschäftsführer der SWO, geht am 30. Juni in den Ruhestand.
2012Stadt Oranienburg kauft Stadtwerke zurück
Die Gelsenwasser AG verkauft den von ihrer mittelbaren Tochtergesellschaft Osmo GmbH gehaltenen 64,9 %-Anteil an der SWO zum 30.01.2012 an die Stadt Oranienburg, die somit zum alleinigen Gesellschafter wird.
2012Generationenwechsel bei der SWO
Nach 22 Jahren als technischer Geschäftsführer wird Detlef Giese am 3. Mai in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge tritt Alireza Assadi an. Gleichzeitig wird Steffen Carls zum Geschäftsführer der Erdgasversorgung berufen.

Wasserwerk

Das Wasserwerk Sachsenhausen

Die Rohwasserentnahme erfolgt aus 10 Tiefbrunnen im Fassungsgebiet Sachsenhausen. Diese fördern Grundwasser, das im Wasserwerk Sachsenhausen mit modernster Technik weiter zu Trinkwasser aufbereitet wird. Dabei werden die im Grundwasser unserer Region natürlich enthaltenen Eisen- und Manganverbindungen entfernt, die ansonsten das Wasser bei Kontakt mit Sauerstoff aus der Luft durch Oxidationsprozesse braun verfärben würden. Für Bedarfsfälle steht eine Desinfektionsanlage zur Verfügung – eine Chlorung zur Desinfektion des Trinkwassers ist allerdings seit Jahren nicht notwendig. Das aufbereitete Wasser wird in zwei Erdbehältern mit einem Fassungsvermögen von jeweils 5.100 m3 zwischengespeichert. So können Lastspitzen sowie ein anzunehmender Feuerlöschbedarf abgedeckt werden.

Die Geschichte der Trinkwasserversorgung in Oranienburg

Die zentrale Trinkwasserversorgung der Stadt Oranienburg hat mittlerweile eine über 100-jährige und zum Teil wechselvolle Geschichte. Mit dem Wasserwerk an der Heidelberger Straße wurde ein imposantes Zeugnis für den Stand von Architektur und Wassertechnik geschaffen, das gleichzeitig das Selbstbewusstsein der Oranienburger ausdrückte. Nach den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges erfolgte die Versorgung aus mehreren Wasserwerken. Schrittweise wurde das Rohrnetz erweitert. Das Wasserwerk Sachsenhausen wurde in den fünfziger Jahren kommunalisiert und entwickelte sich in der Folge zum Wasserwerk der Stadt Oranienburg. 1998 nahm nach nur 28-monatiger Planungs- und Bauzeit das modernisierte Wasserwerk Sachsenhausen in der Carl-Gustav-Hempel-Straße seinen Betrieb auf. Heute verfügt Oranienburg über eine moderne Trinkwasserversorgung und ein gut ausgebautes Trinkwasserrohrnetz, welches weiterhin erneuert und ausgebaut wird. So wurden z. B. 2008 428 m Trinkwasserleitungen neu verlegt und 1459 m Altleitungen ausgewechselt. Zum Ende des Jahres 2008 betrug die Netzlänge ca. 152 km.

Struktur und Zahlen

Die kommunale Versorgung in Oranienburg war in den letzten beiden Jahrhunderten von den wesentlichen welthistorischen Einschnitten geprägt: die industrielle Revolution im späten 19. Jahrhundert, das Ende des 2. Weltkrieges und der gesellschaftliche Umsturz in der DDR.

Unternehmensstruktur

Stadtwerke – Unternehmen in Zahlen

Als kommunales Dienstleistungsunternehmen haben die Oranienburger Stadtwerke als Gesellschafter die Stadt Oranienburg. Die Beteiligungen an den verbundenen Unternehmen verteilen sich, teils historisch begründet, auch auf verschiedene Fremdunternehmen und die Stadt Oranienburg.

Unternehmensaufbau

Die genauen Beteiligungsverhältnisse können Sie dieser Grafik entnehmen.

Unternehmensstruktur-SWO

TÄTIGKEITSFELDER

Stadtwerke Oranienburg GmbH

  • Stromversorgung der Oranienburger Kernstadt und des Ortsteiles Sachsenhausen
  • Trinkwasserversorgung der Oranienburger Kernstadt einschließlich der Ortsteile Sachsenhausen, Lehnitz, Friedrichsthal und Malz
  • Fernwärmeversorgung von Teilen der Oranienburger Kernstadt
  • Betriebsführung für den Entwässerungsbetrieb Oranienburg und die Erdgasversorgung Oranienburg GmbH

Erdgasversorgung Oranienburg GmbH

  • Erdgasversorgung der Oranienburger Kernstadt einschließlich der Ortsteile Sachsenhausen und Lehnitz

Entwässerungsbetrieb Oranienburg

Eigenbetrieb der Stadt Oranienburg

  • Abwasserentsorgung und -behandlung für die Stadt Oranienburg

Klärwerk Wansdorf GmbH

  • Entsorgungsbetrieb für Oranienburger Abwässer

Die Beteiligungen

Stadt Oranienburg

  • Ver- und Entsorgungsgebiet für die Unternehmen der Stadtwerke

EMB Energie Mark Brandenburg GmbH

  • regionales Erdgasversorgungsunternehmen in Mittel- und Westbrandenburg

envia Mitteldeutsche Energie AG

  • ein leistungsstarker Unternehmensverbund

Geschäftsberichte

Wir haben die aktuellen Geschäftsberichte der Stadtwerke-Unternehmen im weit verbreiteten PDF-Format abgelegt. Mit einem geeigneten Programm können Sie das Dokument einsehen und ausdrucken. Wir empfehlen die Verwendung des Acrobat Reader der Firma Adobe. Sie können die Software hier herunterladen.

Geschäftsbericht 2011
Geschäftsbericht 2010

Mitarbeiter

Die Stadtwerke Oranienburg GmbH haben derzeit 103 Beschäftigte, darunter 2 Auszubildende und 1 Praktikantin.

Nachfolgend möchten sich die leitenden Mitarbeiter der Oranienburger Stadtwerke kurz vorstellen.

Geschäftsführer

Alireza Assadi
Geschäftsführer

alireza-assadi

seit 2012 im Unternehmen

Prokuristen & Abteilungsleiter

Ulrich Hofmann
Prokurist (SWO) /
Abteilungsleiter technische Dienste

Ulrich Hofmann

seit 1994 im Unternehmen,
Prokurist seit 1996
Steffen Carls
Geschäftsführer (EVO) / Prokurist (SWO) /
Abteilungsleiter kaufmännische Dienste

Steffen Carls

seit 1999 im Unternehmen,
Prokurist seit 2009
Helge Rubin
Abteilungsleiter
Energie / Erzeugung

Helge Rubin

seit 1995 im Unternehmen
Uwe Kummer
Abteilungsleiter
Rohrnetz

Uwe Kummer

seit 1995 im Unternehmen
Gita Fleischmann
Abteilungsleiterin
Finanz- und Rechnungswesen

Gita Fleischmann

seit 1981 im Unternehmen

Job und Ausbildung

Perspektiven – Jobs & Ausbildung bei den Stadtwerken

Sie suchen einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz? Dann finden Sie auf diesen Seiten vielleicht nützliche Informationen, welche Möglichkeiten es bei den Stadtwerken Oranienburg für Sie gibt.

Freie Stellen

Job

Zur Zeit bieten die Stadtwerke Oranienburg keine freie Stellen an.

Ausbildung

Wir suchen aufgeschlossene, zielstrebige und interessierte Schulabgänger des Abschlussjahres 2014

Die Stadtwerke Oranienburg sind ein etabliertes, dynamisches Versorgungsunternehmen, das für seine Kunden zukunftsfähige Lösungen entwickelt.

Um diese täglichen Herausforderungen zu meistern, suchen wir Auszubildende für folgende Berufe:

  • Elektroniker/in Betriebstechnik
  • Anlagenmechaniker/in Rohrsystemtechnik
  • Kaufmann/-frau für Büromanagement

Es erwartet Dich eine spannende Ausbildungszeit mit vielfältigen Entwicklungschancen.

Die Bewerbung sollte einen tabellarischem Lebenslauf, Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse, Schulabschlussuntersuchung und ein Lichtbild enthalten. Gern nehmen wir die Bewerbung auch per E-Mail entgegen (E-Mail: info@sw-or.de).

Anschrift: Stadtwerke Oranienburg GmbH, Personalabteilung, Klagenfurter Straße 41, 16515 Oranienburg

Deine Bewerbung erwarten wir bis 28.02.2014.

 

Ausbildung

Bei den Unternehmen der Oranienburger Stadtwerke werden Bürokaufleute, Elektroniker für Betriebstechnik, Rohrleitungsbauer, Ver- und Entsorger; IT-Kaufleute sowie Anlagenmechaniker für Versorgungstechnik ausgebildet. Nachfolgend wollen wir die Berufsbilder skizzieren:

Kaufmann/-frau für Büromanagement
Bürokaufleute bearbeiten ein- und ausgehende Aufträge, einschließlich der Rechnungserstellung und der Überwachung von Zahlungsterminen. In der Lagerwirtschaft kontrollieren sie Lagerbestände, erstellen Statistiken und überwachen die Lagerkosten. Im Personalbereich führen und verwalten sie Personalakten, erfassen Arbeits- und Fehlzeiten und führen auch Gehaltsberechnungen durch, wobei sie gesetzliche und betriebliche Bestimmungen beachten. Im Rechnungswesen erledigen sie Arbeiten in Buchhaltung, Kostenrechnung und Kalkulation.
(Quelle: BERUFEnet)
Voraussetzungen: gute bis sehr gute Leistungen in Deutsch und Mathematik
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ausbildungsort: Oranienburg
Elektroniker/in Fachrichtung Betriebstechnik
Elektroniker/in für Betriebstechnik verlegen Stromleitungen, montieren und installieren elektrische Anlagen sowie damit zusammenhängende Verteiler-, Schalt- und Steuereinrichtungen. Sie bedienen und regeln elektrische Anlagen über programmierbare Steuergeräte. Sie nehmen elektrische Anlagen in Betrieb und halten sie in Stand. Sie prüfen die Funktion der Gesamtanlage hinsichtlich der Sicherheits- und Schutzeinrichtungen und die ordnungsgemäße Programmierung der Steuergeräte.
(Quelle: BERUFEnet)
Voraussetzungen: gute bis sehr gute Leistungen in Englisch, Mathematik und Physik
Ausbildungsdauer: 3½ Jahre
Ausbildungsort: Brandenburg an der Havel
Rohrleitungsbauer/in
Rohrleitungsbauer/innen fertigen Einzelteile und montieren sie mit Normrohren beispielsweise aus Stahl oder Gusseisen zu fertigen Wasser-, Gas- und Erdölleitungen. Wenn die Einzelstücke, wie Verzweigungen oder Absperrvorrichtungen und Rohre, zu fertigen Leitungsabschnitten verbunden und verlegt sind, überprüfen sie diese auf Dichtigkeit. Auch für den Korrosionsschutz sind sie zuständig.
Eine weitere Aufgabe ist das Verlegen der Rohre auch aus anderen Materialien wie Stahlbeton, Steinzeug oder Kunststoff. All diese Materialien erfordern jeweils eigene Verlege- und Verbindungstechniken, z.B. Schweißen, Verschrauben oder Kleben. Die Arbeit dieser Fachleute beginnt schon mit dem Aushub des Rohrgrabens. Sie beurteilen die Stabilität des Untergrundes und sichern den Graben ab. Beim späteren Auffüllen überwachen sie die Verteilung der Bodenmassen, um Pannen und ungleichmäßiges Absenken des Bodens zu verhindern.
(Quelle: BERUFEnet)
Voraussetzungen: gute Leistungen in Mathematik und Physik; gutes räumliches Vorstellungsvermögen
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ausbildungsort: Friesack
Ver- und Entsorger/in Fachrichtung Wasserversorgung
In der Fachrichtung Wasserversorgung arbeiten Ver- und Entsorger/innen in Wasserwerken bei der Gewinnung, Aufbereitung und Speicherung sowie an Rohrnetzen zur Verteilung des Trinkwassers. Sie führen Wartungs- und Reparaturarbeiten an Pumpen, Rohrleitungen und anderen Betriebseinrichtungen aus. Darüber hinaus entnehmen sie Proben, prüfen die Wasserqualität und dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse.
(Quelle: BERUFEnet)
Voraussetzungen: gute Leistungen in Mathematik und Physik
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ausbildungsort: Neubrandenburg/Forst
Informatikkaufmann/frau
Informatikkaufleute analysieren die Problem- und Aufgabenstellungen, die innerhalb eines Unternehmens durch den Einsatz von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen gelöst werden sollen. Sie ermitteln den Bedarf an IT-Systemen, beschaffen die benötigte Hard- und Software und führen diese im Unternehmen ein. Dabei beraten und unterstützen sie die Fachabteilungen - wie z.B. Buchhaltung, Einkauf oder Vertrieb - beim Einsatz von Anwendungssystemen und sind gleichzeitig Ansprechpartner gegenüber Herstellern und Anbietern von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik.
Gibt es keine passenden Standard-Anwendungen auf dem Markt, entwerfen und realisieren sie individuelle Lösungen. Zu ihren Aufgaben gehören auch das Implementieren (Einbinden), die Anpassung und die Installation von Anwendungssystemen, die Systemverwaltung sowie die Betreuung und Schulung der Anwender.
(Quelle: BERUFEnet)
Voraussetzungen: gute bis sehr gute Leistungen in Englisch, Mathematik und Informatik oder Computerkenntnisse
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ausbildungsort: Oranienburg/Zehdenick
Anlagenmechaniker/in Fachrichtung Rohrsystemtechnick
Produktionsanlagen in der chemischen Industrie oder Kraftwerke benötigen oft ein komplexes Rohrleitungsnetz. Anlagenmechaniker/innen der Fachrichtung Rohrsystemtechnick stellen solche Rohrleitungssysteme vor allem für die Versorgungs- und Verfahrenstechnik aber auch haustechnische Anlagen her. Dafür schneiden sie Rohre, Bleche und Profile mit Maschinen oder von Hand, verformen sie und fertigen, falls sie nicht auf Normteile zurückgreifen können, die benötigten Teile, beispielsweise bestimmte Abzweigstücke. Sie bearbeiten meist Metall, zum Teil auch Kunststoff.
Sie montieren die Bauteile vor Ort durch lösbare und nichtlösbare Verbindungen zu Systemen und Anlagen und bauen Armaturen, Filter, Druckregler und sonstige Steuer- und Regeleinrichtung ein. Außerdem wirken sie bei der Isolierung von Rohrleitungen mit. Die Funktionsfähigkeit der Anlagen überprüfen sie zum Beispiel durch Schweißnaht- und Dichtheitsprüfungen und nehmen sie in Betrieb. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört auch die Wartung, Instandhaltung und Sanierung von Rohrleitungssystemen.
(Quelle: BERUFEnet)
Voraussetzungen: gute bis sehr gute Leistungen in Mathematik und Physik
Ausbildungsdauer: 3½ Jahre
Ausbildungsort: Berlin

Praktikum – Lernen mit Verantwortung

Sie sind Student und auf der Suche nach einem Fachpraktikum, bei dem Sie durch die Mitarbeit im Tagesgeschäft und in Projekten erste praktische Erfahrungen bei einem gut am Markt agierenden Stadtwerk sammeln können?

Wir binden Sie in verantwortungsvolle Aufgaben ein und integrieren Sie in ein bestehendes Team. Bei uns erhalten Sie wertvolle Impulse für Ihre berufliche und persönliche Entwicklung.

Sie überzeugen durch

  • Engagement und Eigeninitiative
  • Teamgeist
  • hohe Lernbereitschaft

und verfügen über Kenntnisse in der gängigen Anwendersoftware? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Ihre aussagekräftige Bewerbung sollte mindestens 3 Monate vor dem gewünschten Starttermin unter Angabe der Praktikumsdauer (in der Regel nicht unter 12 Wochen) und der Fachrichtung eingereicht werden.

Interessenten können sich per E-Mail mit Anschreiben und tabellarischem Lebenslauf (möglichst mit Lichtbild) bewerben.

Angebot für Schulen

Einblick in unser Wasserwerk Sachsenhausen

Für uns ist es selbstverständlich, dass frisches Trinkwasser aus dem Wasserhahn sprudelt.
Doch wo kommt dieses Wasser her?

Diese Frage beantwortet man am besten am Ort des Geschehens, in unserem Wasserwerk Sachsenhausen.
Seit vielen Jahren bieten die Stadtwerke Führungen für Schülergruppen an. Unser Ziel ist es, die Schüler altersgerecht zu informieren und sie zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel aufzuklären. Daher können Schulen und andere Interessierte unser Wasserwerk besichtigen.

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Wenn auch Sie an einem etwas anderen Schulausflug interessiert sind, können Sie sich gerne an unsere Mitarbeiter im Wasserwerk wenden:

Tel.: (03301) 608-6801
wasserwerk@sw-or.de

Unser Angebot für Schülergruppen:

  • Kostenlose Besichtigung & Führung nach Voranmeldung
  • Gruppen mit ca. 15 bis 20 Teilnehmern
  • Dauer ca. 1 Stunde
  • Treffpunkt vor dem Wasserwerk, Carl-Gustav-Hempel-Straße in Oranienburg

Sponsoring

Wir unterstützen die Region Oberhavel in vielen Bereichen – das Sponsoring der Stadtwerke Oranienburg

Die Stadtwerke Oranienburg GmbH unterstützt mit ihrem Sponsoring im kulturellen, sozialen und sportlichen Bereich viele Vereine und Veranstaltungen, um so die Vielfältigkeit unserer Region Oberhavel zu bereichern.

Wir beteiligen uns im kulturellen Bereich an vielen Veranstaltungen, wie beispielsweise dem Oranienburger Stadtfest mit dem alljährlichen Drachenbootrennen und der Stadtwerke-Bühne sowie dem Kinderfest vor der T.U.R.M ErlebnisCity (Website).

Im sportlichen Bereich unterstützen wir den TuS 1896 Sachsenhausen e.V. (Website), den Oranienburger FC Eintracht 1901 e.V (Website) und die Frauenmannschaft des SV Blau-Weiss Hohen Neuendorf (Website) sowie über die Stadtwerke Tochter Erdgasversorgung Oranienburg GmbH den Handballverein Oranienburger HC e.V. (Website).